Skelettierte Hände a´la Vanitas
Die Vanitas ist eine Bildsprache der Kunst, die ihren Ursprung vor allem im 17. Jahrhundert hat, in der Zeit des Barock. Künstlerinnen und Künstler erinnerten mit ihr daran, dass alles Irdische vergänglich ist – Reichtum, Schönheit, Macht und auch das menschliche Leben. Blumen, Schädel, verwelkende Blätter oder Schmetterlinge wurden zu Symbolen einer stillen Wahrheit: dass das Leben kostbar ist, gerade weil es nicht von Dauer ist.
Der Begriff Vanitas stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Vergänglichkeit“ oder „Nichtigkeit“. Besonders in den Niederlanden und in Flandern entstanden zahlreiche Stillleben, die diese Gedanken sichtbar machten. In ihnen verband sich die Darstellung des Todes nicht mit Dunkelheit allein, sondern auch mit einem bewussten Blick auf die Schönheit und Zerbrechlichkeit des Lebens.
Diese beiden KOKON greifen diese Bildsprache auf und übersetzen sie in eine zeitgenössische Form.
Beide Varianten greifen die Tradition der Vanitas auf: Sie erinnern an die Endlichkeit des Lebens, aber zugleich an seine Schönheit, an Wandel und an die Spuren, die ein Mensch hinterlässt. In der Verbindung von Symbol und Gestaltung wird der Gedanke der Vergänglichkeit nicht nur sichtbar – sondern zu einem stillen Ausdruck von Würde, Erinnerung und Kunst.
Es wächst aus einer skelettierten Hand ein stiller Moment des Übergangs: Drei blaue Schmetterlinge steigen in den Himmel auf. In der Symbolik der Kunst steht der Schmetterling seit jeher für Wandlung und Seele – für das Loslösen vom Irdischen und für eine Bewegung hin zu etwas Leichterem, Freieren.
KOKON Skelettierte Hand Weiss
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